FAQs - Hier finden Sie die Antwort auf Fragen, die uns am häufigsten
gestellt werden:
Klicken Sie einfach auf die Frage, die Sie
interessiert. Sollten Sie weitere Informationen zu Techwrite Translation
Services benötigen, richten Sie Ihre Anfrage bitte
per E-Mail an uns.
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Ist Techwrite
Translation Services eine Agentur?
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Welche Vorteile bietet mir
ein direktes
Auftragsverhältnis?
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Bekomme ich wirklich dieselbe Qualität
und Vertraulichkeit?
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Wie und von wem werden meine Projekte
erledigt?
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Bekomme ich für ein anstehendes Projekt
eine Testübersetzung?
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Welche Zahlungskonditionen erwarten mich?
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Muss man unbedingt einen
Muttersprachler beauftragen?
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Braucht man im
Computerzeitalter überhaupt noch menschliche Übersetzer?
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1. Ist
Techwrite Translation Services eine Agentur?
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Techwrite
Translation Services
ist keine Agentur, sondern der mehrsprachige Internetauftritt von erfahrenen
Übersetzern, Autoren, Korrekturlesern, Werbetextern und Redakteuren, die unabhängig
voneinander in Deutschland, Großbritannien und den USA arbeiten,
sich bereits langfristig von diversen gemeinsamen Projekten
kennen und nach wie vor bei ausgewählten Projekten
bevorzugt zusammenarbeiten.
Diese freiberuflichen Sprachexperten übersetzen Texte aus der englischen in die deutsche
Sprache oder aus der deutschen in die englische Sprache und
erstellen oder editieren Texte in ihrer jeweiligen
Muttersprache (deutsch bzw. englisch).
Auf
der Webseite Techwrite Translation
Services
können
Sie
erfahren, in welchen Spezialgebieten
diese Sprachexperten tätig sind und bei einem anstehenden Projekt
per
E-Mail mit uns Kontakt aufnehmen.
Wir
empfehlen Ihnen dann umgehend einen für Ihren Auftrag
geeigneten Sprachspezialisten, mit dem Sie sich daraufhin
persönlich in Verbindung setzen können, um alle
auftragsbezogenen Details abzusprechen. Das entsprechende
Auftragsverhältnis kommt also immer direkt mit dem
jeweiligen Sprachspezialisten zustande, ohne dass wie bei
einer zwischengeschalteten Agentur Preisaufschläge oder
Vermittlungsgebühren anfallen.
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2. Welche Vorteile
bietet mir ein direktes Auftragsverhältnis?
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Die gleiche Qualität, aber für deutlich
weniger Geld
Sprachexperten wie
Übersetzer, Redakteure, Autoren und Korrekturleser arbeiten
in der Regel nach relativ festen landesüblichen Honorarsätzen,
deren Höhe sich vorrangig nach dem Umfang, der
Dringlichkeit und dem
Schwierigkeitsgrad des jeweiligen Auftrags richtet. Ob der
Auftrag direkt vom Endkunden oder von einer
zwischengeschalteten Agentur
kommt, spielt für den Sprachexperten keine Rolle, da der Arbeitsaufwand
für ihn der gleiche ist. Für Sie als Auftraggeber ist jedoch die Wahl einer
zwischengeschalteten
Agentur z. T. mit erheblichen Mehrkosten verbunden, denn sie muss
neben dem Honorar
für den Sprachexperten auch noch ihre laufenden Kosten für
Geschäftsräume, Betriebskosten, Mitarbeiter,
Administration, Werbung usw.
decken und will dann natürlich auch noch etwas an Ihrem
Auftrag verdienen. Deshalb
werden Sie bei einer Agentur im Regelfall mindestens 30% mehr
für dieselbe Leistung bezahlen, die Sie in gleicher Qualität
auch direkt bei demselben Spezialisten bekommen könnten, den
eine dazwischengeschaltete Agentur an Ihrer Stelle beauftragt.
Natürlich
gibt es aber auch Fälle, in denen eine zwischengeschaltete Agentur
von Vorteil ist, beispielsweise wenn neben Sprachdienstleistungen auch
weitergehende Leistungen wie Webdesign oder DTP benötigt
werden, die der ausgewählte Sprachexperte nicht anbieten
kann. Aber auch in diesem Fall kann es sich lohnen, die
zusätzlichen Leistungen nach der Erstellung oder
Übersetzung des Textes nach dem gleichen Prinzip wiederum
direkt an einen freiberuflichen WebDesign- oder
DTP-Spezialisten zu vergeben. Wir können Ihnen auch
hierfür gern entsprechend qualifizierte Kollegen empfehlen.
Direkte Erreichbarkeit und exzellente
Textkonsistenz
Ein unabhängiger Spezialist ist
immer direkt für Sie erreichbar - in dringenden Fällen auch
spät abends oder am Wochenende. Übernimmt eine
dazwischengeschaltete Agentur Ihren Auftrag, können Sie nur
indirekt und anonym über
den verantwortlichen Projektkoordinator mit dem
Übersetzer in
Kontakt treten, was sich insbesondere bei dringenden
Hinweisen und
Rückfragen außerhalb der Agenturgeschäftszeiten als
nachteilig erweisen kann. Darüber hinaus wechseln bei
den meisten Agenturen die
verantwortlichen Projektkoordinatoren ständig oder schon
nach kurzer Zeit, sodass Sie nur selten
langfristig auf denselben Ansprechpartner zurückgreifen
können und bestimmte Anforderungsdetails jedes Mal neu
erklären müssen. Und auch der Übersetzerstamm einer Agentur ist
permanenten Schwankungen unterworfen, so dass im schlimmsten
Fall jedes Mal nicht nur ein anderer Projektleiter, sondern
auch ein anderer Übersetzer mit Ihren Projekten
"konfrontiert" wird. Gerade bei häufig wiederkehrenden Projekten mit hoher
Komplexität und umfangreicher Terminologie, aber auch bei
allen Marketing-, PR- und Werbetexten ist eine volle
projektinterne und projektübergreifende Konsistenz unerlässlich,
damit alle nach außen kommunizierten Texte für Ihre
Zielgruppe sowohl inhaltlich als auch stilistisch stets
"die gleiche Sprache sprechen". Ein direkt
beauftragter Sprachexperte kennt nach dem ersten Projekt
sämtliche Ihrer Anforderungen und erfüllt diese
genauso exakt und konsistent bei jedem Folgeprojekt.
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3. Bekomme ich
wirklich dieselbe Qualität und Vertraulichkeit?
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Ja, denn alle
über Techwrite Translation
Services erreichbaren
Sprachexperten verfügen mindestens über einen Magister-
oder
Übersetzerabschluss in der jeweiligen Sprachkombination,
können eine langjährige Berufserfahrung im jeweiligen
Spezialgebiet nebst erstklassigen Referenzen vorweisen und übersetzen ausschließlich aus der
jeweiligen Fremdsprache in ihre eigene Muttersprache. Sie
überprüfen jeden übersetzen Text
noch einmal vollständig auf seine sprachliche, strukturelle
und
inhaltliche Korrektheit, bevor er an Sie abgeliefert wird. Natürlich gelten in einem direkten Auftragsverhältnis
für beide Seiten die gleichen vertraglichen und rechtlichen Rahmenbedingungen wie bei einem
Vertragsverhältnis mit einer Agentur, also auch für den sensiblen
Bereich Datenschutz und
Vertraulichkeit (Non-Disclosure).
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4. Wie und von wem werden meine Projekte
ausgeführt?
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Wenn
Sie ein anstehendes Übersetzungsprojekt zu vergeben haben, können Sie
uns eine E-Mail senden oder sich telefonisch mit
uns in Verbindung setzen. Ihre
Anfrage wird dann direkt an einen geeigneten Spezialisten
weitergeleitet, der für
die von Ihnen gewünschte Sprachkombination und das
betreffende Spezialgebiet verfügbar ist. Er wird sich umgehend mit Ihnen in
Verbindung setzen und alle Modalitäten zur Abwicklung Ihres
Projektes mit Ihnen absprechen. Wenn Sie sich einig geworden
sind, können Sie den Auftrag direkt an
ihn vergeben. Bei umfangreicheren Aufträgen lässt
sich so übrigens auch rasch ein freies Team aus
mehreren Spezialisten bilden.
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5. Bekomme ich für
ein anstehendes Projekt eine Testübersetzung?
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Im
Regelfall können wir für Ihr anstehendes Projekt bereits
umfassende Referenzen oder Beispieltexte vorweisen, aus
der Sie die Qualität unserer Arbeit am besten mit eigenen
Augen nachvollziehen können. Anderenfalls übernimmt der
betreffende Sprachexperte gern eine kurze Testübersetzung von bis zu
30
Normzeilen, 300 Wörtern oder maximal 1,5 Normseiten für
Sie. Einige Kollegen fertigen Testübersetzungen kostenlos
an, andere verlange ein kleine Schutzgebühr, die Sie
zurückerhalten, wenn Sie den zugehörigen Auftrag nach der
Testübersetzung an den betreffenden Spezialisten
vergeben.
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6. Welche
Zahlungskonditionen erwarten mich?
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Sie
erhalten von demjenigen Spezialisten, den
Sie mit der Erledigung Ihres Projektes beauftragt
haben, eine entsprechende Rechnung, nachdem dieser das
gewünschte Projekt
an Sie abgeliefert hat. Bei
langfristigen und umfangreichen Projekten erhalten Sie in
der Regel mehrere Teilrechnungen auf Basis der monatlich
abgelieferten Projektteile. Nach dem Erhalt einer Rechnung
haben Sie jeweils 30 Tage Zeit, den
entsprechenden Rechnungsbetrag per Überweisung, Kreditkarte
oder Verrechnungsscheck zu bezahlen.
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7. Muss
man unbedingt einen Muttersprachler beauftragen?
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Ja, unbedingt. Zwar könnte sicherlich
auch ein in Australien lebender Amerikaner mit
hervorragenden Deutschkenntnissen einen englischen Text
grammatisch und syntaktisch einwandfrei ins Deutsche
übersetzen; inhaltlich und stilistisch würde die
Zielgruppe dem Text jedoch sofort anmerken, dass er nicht
von einem deutschen Muttersprachler geschrieben wurde.
Gerade bei Marketing-, PR- und Werbetexten ist dies aber
fatal, denn die jeweilige Botschaft kann die gewünschte
Zielgruppe dadurch nicht erreichen und wird am Ende
vielleicht sogar zum Gespött der allgemeinen
Öffentlichkeit. Der nachfolgende Aufkleber findet sich
beispielsweise in hoher Stückzahl auf dem internationalen
Flughafen von Palma de Mallorca:
Der
Spaß hat natürlich immer dann ein jähes Ende, wenn eine
mangelhafte Übersetzung Ihren Ruf und/oder Ihre
Geschäftsziele nachhaltig gefährdet, denn schon aus einer
falsch übersetzten Aussage in einer Firmen-, Produkt- oder
Dienstleistungsbeschreibung können hohe Schadenersatzforderungen gegen Sie und Ihr Unternehmen
erwachsen. Jeder Text, den Sie veröffentlichen oder
nach außen kommunizieren, repräsentiert Sie und Ihr
Unternehmen gegenüber Kunden und Geschäftspartnern - im
Internet sogar gegenüber einer internationalen
Öffentlichkeit.
>>>
Weitere Übersetzungen,
die Sie bestimmt auch nicht haben wollen
Wir erhalten in diesem Zusammenhang oft Anfragen von
Kunden, die - bis auf den vermeintlich extrem günstigen Preis - mit
einer dringend benötigten Übersetzung völlig unzufrieden sind und deshalb
unsere "rasche abschließende Hilfe" als
"Korrekturleser" benötigen. Oftmals handelt es
sich um Texte, die aus Einsparungsgründen bei einer so
genannten Billigagentur in Asien, Indien oder einem
osteuropäischen Land "erledigt" wurden, wobei der
Übersetzer bestenfalls ein Lehrer oder Student, aber kein
Muttersprachler der jeweiligen Ausgangs- und Zielsprache
ist. In besonders dreisten Fällen werden die Texte einfach
durch so genannte "automatische
Übersetzungsprogramme" wie Babelfish, AltaVista oder
Google Translator "gejagt". Die betreffenden "Übersetzungen"
müssen dann in der Regel aufwändig überarbeitet, von unzähligen sprachlichen und inhaltlichen
Fehlern befreit und in vielen Fällen sogar komplett neu
übersetzt werden. Das kommt Sie natürlich am Ende teurer zu stehen, als wenn Sie
von Anfang an einen kompetenten Muttersprachler beauftragt hätten, der Ihnen
gleich einen druckreifen Text abgeliefert hätte.
Die Übersetzung eines englischen PR-,
Werbe- oder Marketingtextes für den deutschsprachigen Markt
sollten Sie also immer einem deutschen Muttersprachler
überlassen; viele Firmen differenzieren dabei sogar noch
zwischen Österreich, Deutschland und der Schweiz und
verlangen außerdem, dass der Übersetzer im betreffenden
Land lebt. Aus gutem Grund, denn der tausendfach plakatierte
Slogan für ein neues Computerspiel, Handy oder Auto passt
zwar möglicherweise perfekt zur Zielgruppe in Deutschland,
ruft aber in der Schweiz oder in Österreich möglicherweise
nur ein verständnisloses Schulterzucken oder sogar
Ablehnung hervor. Nur ein Muttersprachler, der auch im
kulturellen, sozialen und gesellschaftlichen Umfeld seiner
Zielsprache lebt und arbeitet, spricht auch stilistisch die
Sprache der Textzielgruppe.
So
günstig ein vermeintliches Billigangebot also im ersten Moment auch
scheinen mag, bedenken Sie
dennoch immer erst folgendes, bevor Sie Ihren Auftrag vergeben:
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Können Sie sicher sein, dass Ihr Projekt von einem speziell
ausgebildeten, staatlich geprüften und auch im betreffenden
Spezialgebiet erfahrenen Muttersprachler mit der erwarteten Sorgfalt und Vertraulichkeit ausgeführt
wird?
-
Kann man Ihnen Referenzen für
die Sprachkombination und das Themengebiet Ihres Projektes
nennen, oder haben Sie eher den Eindruck, der Anbieter akzeptiert wahllos
jeden sich bietenden Auftrag und selbst die
unrealistischsten Erledigungsfristen? Wenn ja, schreckt er
möglicherweise auch nicht davor zurück, Ihren Auftrag
"ad hoc" an mehrere gerade zur Verfügung stehende
Sub-Auftragnehmer zu verteilen, deren Qualifikationen und
Fähigkeiten er nicht einmal ansatzweise kennt und die ihn
vielleicht auch überhaupt nicht interessieren. Oft mit
ärgerlichen und teuren Folgen für den
Kunden...
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8. Braucht
man im Computerzeitalter überhaupt noch menschliche
Übersetzer?
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Schon in der Zeit des Kalten Krieges
wurden Millionen von Rubel und Dollar in aufwändige
Projekte und Maschinen investiert, um beispielsweise
Funksprüche des
Gegners maschinell in Echtzeit übersetzen zu können. Vergebens. Dennoch
stößt man heute im Internet auf zahlreiche so genannte "automatische"
oder "computergesteuerte" Übersetzungsprogramme. Einige davon eignen sich übrigens tatsächlich
gut zum maschinellen Vorübersetzen von stilistisch
äußerst monotonen Textsorten wie Gesetzestexten; andere können dem
Übersetzer in Form von "Translation Memories"
dabei helfen, die Übersetzung häufig wiederkehrender Begriffe,
Formulierungen und Textpassagen konsistent zu halten. Sie
speichern alle bereits übersetzten Textpassagen in einer
Datenbank und weisen den Übersetzer automatisch auf eine
"partielle" oder "vollständige"
Wiederholung hin, sobald der selbe oder ein anderer Text
wieder eine ähnliche oder gleichlautende Passage enthält.
Leider
enden hier aber auch schon die übersetzerischen
Fähigkeiten des
Computers, denn eine
Sprache unterliegt nur bei ihrer Rechtschreibung,
Wortstellung und
Grammatik "eineindeutigen" Regeln. Nur
selten äußern wir unsere eigentliche Kommunikationsabsicht
direkt und "unverblümt", sondern verschlüsseln
sie lieber in z. T. hochkomplexen sprachlichen
Bildern, die sich dem Zuhörer bzw. Leser nur indirekt
erschließen. Mithilfe des
sprachlichen Stils können wir unsere jeweilige Kommunikationsbotschaft
dabei bewusst
mehrdeutig gestalten und buchstäblich "zwischen den
Zeilen" Meinungen, Anspielungen und Wertungen in
diversen Abstufungen einflechten. Das betrifft insbesondere
die journalistischen, publizistischen und
literarischen Textsorten wie PR- und Marketingtexte, Werbesprüche,
aber auch Satiren, Witze und Redewendungen, die meist eine
Fülle von sprachlichen Bildern sowie Anspielungen auf
tatsächlich vorhandene und virtuelle Gegebenheiten
enthalten, die natürlich nicht nur innerhalb, sondern auch
außerhalb des Textes liegen. Genau aus diesem Grund findet
man in einem Wörterbuch zu einem einzigen Wort oft mehrere
bis erschöpfend viele Übersetzungsvarianten. Aber während
ein erfahrener Übersetzer dank seiner muttersprachlichen
Kompetenz genau weiß, welche Variante des Worts zu welchem
Zusammenhang passt, ist der Computer mit derartig
mehrdeutigen "Regeln" überfordert, denn er kennt
bekanntlich nur die Zustände 1 und 0 - schwarz oder weiß.
Im Gegensatz zu einem Schachspiel, das nach dem einfachen
"Wenn-Dann-Prinzip" absolut eindeutigen Regeln
unterliegt, ist unsere Sprache stilistisch ein
offenes System mit unzähligen, nicht vorausplanbaren
Variations- und Kombinationsmöglichkeiten; aus dem
Blickwinkel des Computers gesehen ein fürchterliches Chaos.
Und genau diese Unberechenbarkeit macht es dem Computer als
eindimensional rechnende Maschine unmöglich, den Kern einer
mehrdeutigen sprachlichen Botschaft richtig zu
entschlüsseln; ganz zu schweigen davon, diese angemessen in
eine andere Sprache zu übertragen - selbst wenn er
sämtliche Wörterbücher und Grammatikregeln in einer
riesigen Datenbank gespeichert
hat.
Aber
überzeugen Sie sich am besten selbst von dieser
Tatsache, in dem Sie hier
klicken und sich den maschinell übersetzten Werbetext
für ein solches "automatisches Übersetzungsprogramm"
durchlesen. Wenn Sie möchten, können Sie außerdem am
Seitenende spaßeshalber einen bekannten Werbeslogan oder
ein kurzes Gedicht in das Textfeld eingeben und diesen mehrmals
maschinell hin und her "übersetzen" lassen. Dabei
werden Sie feststellen, dass eine maschinelle
"Übersetzung" zwar auch nach mehreren Versuchen
noch überwiegend grammatisch korrekt, inhaltlich jedoch
bereits weitestgehend unbrauchbar und sinnentfremdet ist.
Ein
"Übersetzungscomputer" müsste also nicht nur
über das Hintergrundwissen und die (fremd)sprachliche,
stilistische und soziokulturelle Kompetenz eines speziell
dafür geschulten Übersetzers verfügen, sondern auch
genauso komplex und mehrdimensional abstrahieren können wie
das menschliche Gehirn. Deshalb arbeitet ein Übersetzer um
so effektiver und treffsicherer, je mehr Wissen er in seinem
Spezialgebiet gesammelt hat und je intuitiver und
tiefgreifender er die betreffende Fremdsprache auch
stilistisch begreift und beherrscht. Der Computer und das
Internet sind ohne Frage ein wertvolles und fast schon
unerlässliches Arbeitsmittel für jeden modernen
Übersetzer, aber da es nach wie vor keine echte künstliche Intelligenz
verkörpert, kann das Computerhirn das des Menschen bei der
exakten Deutung
und Übertragung sprachlicher Botschaften nach wie vor noch nicht einmal
ansatzweise ersetzen.
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Impressum
und Haftungsausschluss
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